Hoffentlich hält der Schnee bis zum Bernauer Gedächtnislauf im Februar! Das haben sich die Tölzer noch Mitte Januar gewünscht. Der Wunsch ging in Erfüllung, und wie: Der Schnee blieb trotz Regens nicht nur liegen, es kam just pünktlich in der Nacht zum Sonntag sowie den ganzen Tag über noch eine Menge dazu. Und so fand zum ersten Mal seit längerer Zeit das Rennen der Raiffeisencup-Serie wieder in Ellbach statt.

Die Langläufer aus dem Oberland und dem Werdenfels ließen sich von den schlechten Straßenverhältnissen nicht abschrecken, und so waren letztlich stattliche 213 Läufer am Start neben dem Ellbacher Schützenhaus. Spurgerätfahrer Martin Riedelsberger hatte eine Menge zu tun, um die Strecke pünktlich für die Läufer einigermaßen tauglich herzurichten. Glücklicherweise war in der Woche zuvor das neue Spurgerät der Stadt eingetroffen, und das erleichterte die Arbeit. Die Stadt hatte auch noch Parkplätze entlang der Straße ausgeschoben, was das größte Parkchaos verhinderte. Die Ellbacher Feuerwehr half beim Einweisen.

Schwierig genug blieb es wegen des andauernden Schneefalls für Läufer, Wachsler, Streckenposten und all den Helfern, die Stunden im nasskalten Wetter ausharren mussten. So mancher Läufer blieb schier im Schnee stecken und machte einen Hechtsprung ins Weiße, andere konnten nur mit Mühe im Nebel die Spur ausmachen. Aber einen echten Wintersportler, gleich welchen Alters, schreckt so schnell ja nichts.

Die Ergebnisse des Laufs finden sich auf http://www.raceengine.de/infocenter/rennserien/liste.aspx?rsid=318